♠ USA – Das gefährlichste Land der Erde

Hier ist die persönliche Sicht eines interessierten Menschen der keiner politischen oder wirtschaftlichen Organisation angehört. Mein ganzes Onlinebuch besteht aus meinen persönlichen Erkenntnissen und Schlussfolgerungen (Ich und die Medien).

Ich bin ein besorgter Weltbürger, der weiß, dass eine Globalisierung kommen wird. Wie sie aussehen wird? Wir alle haben die Wahl daran mitzuarbeiten. Eine Weltherrschaft von sehr wenigen über den Rest ist friedlich nicht möglich, wenn nicht viele darin zufrieden sein können.

Die USA sind das gefährlichste Land der Erde, nicht Nordkorea , Russland oder der Iran. In den USA macht sich ein Selbstbewusstsein bei den Menschen und in ihren Sicherheitsdiensten breit, dass nur mit dem Selbsbewusstsein der Nazis in Deutschland oder dem Selbstbewusstsein der Briten in der viktorianischen Zeit zu vergleichen ist.

Mit so einem übersteigerten Selbsbewusstsein ist Realitätsverlust der handelnden Personen nicht mehr weit. Die Neigung zu übertriebener und der Sache nicht angemessener Machtdemonstration im Kleinen (Abu Ghraib), wie im Großen (Afghanistan, Irak, Syrien) wird zum Normalfall.

Die hohen Systemkosten machen die USA gefährlich

Das übersteigerte Selbsbewusstsein alleine macht die USA noch nicht so gefährlich. Was sie wirklich gefährlich macht, sind die riesigen Kosten, die mit dem Betrieb ihres immensen, weltweiten Invasionsapparates einhergehen:

  • Finanzierung von sogenannten NGO’s (Non Government Organisations) in allen Ländern der Erde, welche die lokalen Möglichkeiten erarbeiten, wie die nationalen Geldströme bei amerikanischen Unternehmen enden sollen.
  • Die lokalen NGOs nehmen Einfluß auf die nationalen Rahmenbedingungen, die es ermöglichen sollen, dass Unternehmen mit viel Geld sich leicht in die Geldströme Einkaufen können.
  • Diese NGO’s bearbeien lokale Politiker, Wirtschaftsführer und Medienschaffende, um die öffentliche Meinung und andere Rahmenbedingungen zu ihren Gunsten zu verändern, um sie als gute Soldaten der Korporatokratie zu gewinnen.
  • Damit das Ganze auch einigermaßen zentral gesteuert werden kann gibt es in jedem Land der Erde eine CIA Organisation der USA. Die CIA Zentrale versucht die multinationalen Aktivitäten zu koordinieren.
  • Die CIA unterhält auch eine private Söldnerarmee, die dann zum Zuge kommt, wenn die lokalen Machthaber das Vorgehen durchschauen und sich gegen den Umbau der Nation im Sinne der Korporatokratie wehren. Sie steuern die Unruhen und beghen die Morde, wenn notwendig. Ich kann mir gut vorstellen, dass das in der Ukraine so gelaufen ist. Die ukrainische Energieunternehmen gehören US Unternehmen.
  • Unruhen mit Hilfe der überall vorhandenen Oposition und viel Geld sind beliebtes Mittel, um die lokalen Machthaber von der Macht zu trennen, wenn Bestechung, Drohung und Mordversuche nicht erfolgreich sind.
  • Sind erst mal Unruhen und Bürgerkriege im Gange wird eine Seite leicht zum menschenverachtenden Bösewicht in den Medien aufgebaut, damit die darauffolgende militärische Besetzung des Landes möglich wird. Gerne auch mit Hilfe der UNO.
  • Die weltweit verteilten Militärstützpunkte mit entsprechendem Personal und Material ist ein großer Kostenfaktor, wenn die Optionen für mehrere Konflikte zu gleichen Zeit möglich sein soll.
  • Ständige Forschung und Entwicklung neuer Waffentechnologien, um auch waffentechnisch überlegen zu bleiben.
  • Weltweiter diplomatischer Dienst, der auch zur Informationssammlung und Bearbeitung von Entscheidern beiträgt.
  • Weltweite Ausspionierung aller elktronischen Kommunikationswege und wichtiger Personen.
  • Zentrale Speicherung und Auswertung der riesigen Informationsmenge, die in riesigen Serverfarmen (viele Fußballfelder groß) verteilt sind.
  • Ständige Weiterentwicklung der Software zur Optimierung der anfallenden Analysen.
  • Riesiger inländischer Sicherheitsapparat wie FBI, Polizei und Homeland Security, um die wachsenden Unruhen im eigenen Land zu kontrollieren. Das ganze Volksvermögen wird für den Invasionsapparat benötigt. Die marode Infrastruktur der USA spricht Bände.
  • Große Regierungsadministration.

Diese riesige Kosten können durch die Verkäufe der Waffenindustrie an andere Länder nicht erwirtschaftet werden. Sie müssen von anderen im Land erwirtschaftet  werden.

Die Nutzniesser dieser Politik sind nur die Menschen, denen die internationalen Unternehmen der Korporatokratie gehören. Ich denke nicht, dass sie ihre ausländischen Gewinne, dem amerikanischen Staat zur Verfügung stellen.

Das führt mich auch zu der Überzeugung, dass die Auslandspolitik der USA nur zu einem kleinen Teil von der Regierung kontrolliert wird. Die Geheimdienste kontrolliern die US Außenpolitik. Sie können jederzeit Fakten schaffen, um die Regierung zum Handeln zu zwingen.

Die Frage ist nur, wer kontrolliert die Geheimdienste wirklich?

Der hohe Anteil der Sicherheitsindustrie am Bruttosozialprodukt schwächt die Volkswirtschaft

Gibt es noch amerikanische Staatsbürger, die nicht für das US Invasionssystem arbeiten?

Wenn die Produkte des Invasionssystem den Löwenanteil der Volkswirtschaft und des Exports ausmacht hat das Folgen.

  • Ein immer größerer Anteil an Produkten des täglichen Bedarfs müssen importiert werden.
  • Immer weniger Personen besitzen immer mehr des Volksvermögens. Die Volkswirtschaft tendiert deshalb zur Planwirtschaft, wie im Kommunismus zu verkommen. Eine oder wenige Zentralen bestimmen, was produziert wird.
  • Die Modernisierung der heimatlichen Infrastruktur, die erst einmal auch nur Kosten verursacht, wird zurückgestellt.

Aus Sicherheitsgründen werden die Sicherheitsprodukte im eigenen Land hergestellt, was zu viel teureren Produkten führt, als wenn sie in Billiglohnländer produziert werden würden.

Was wird außer Nahrungsmitteln und Sicherheitsprodukten noch in den USA hergestellt? Ihre Autoindustrie ist schon nicht mehr international konkurrenzfähig. Die chemische Industrie ist weitgehend automatisiert.

Die Pharmaindustrie produziert in Indien. Alle anderen amerikanischen Produkte werden von amerikanischen Unternehmen in Billiglohnländer produziert. Deren riesigen Gewinne werden in Steueroasen versteuert. Sie bringen keinen großen Anteil für den Invasionsapparat.

Was machen sie mit den vielen Menschen, die keine Arbeit mehr finden, von der sie leben könnten. Die US Unternehmen feiern Rekorde an der Börse, weil sie ihr Hauptgeschäft woanders machen.

Jetzt jammert Trump wegen der unausgeglichenen Handelsbilanzen. Sie sind von den Prioritäten der Korporatokratie und den verschiedenen Regierungen hausgemacht.

Die Monopolisierung der Güter des täglichen Bedarfs verstärkt das Problem.

Die meisten Produkte des täglichen Bedarfs in den USA werden von wenigen Unternehmen hergestellt und von wenigen Unternehmen vertrieben. Alle Marktnichen sind besetzt. Zuwachs wäre nur durch mehr Konsum möglich, der aber schon jetzt zum Teil durch Kredite finanziert wird. Da will keiner ran.

Der Konkurrenzdruck in diesen Bereichen ist in den USA sehr niedrig. Dies fördert eine gewisse Lethargie, die nicht die Entwicklung hin zu immer besseren Produkten fördert. Dies geschieht auch deshalb nicht, weil selbst die wenigen Unternehmen, die sich den Markt teilen, wahrscheinlich den gleichen Besitzern gehören.

Die Wirtschaftsleistung in dem Markt des täglichen Bedarfs stagniert. Die Kosten für den Invasionsapparat wachsen aber ständig, weil die Produkte und Dienstleistungen immer teurer werden. Der Invasionsapparat bläht sich auch selbst auf, weil seine lokalen Fürsten immer mehr Einfluß anstreben.

Der Heimatmarkt ist aufgeteilt. Die heimischen Unternehmen investieren mehr im Ausland, dort ist ein höherer Gewinnzuwachs noch möglich.

Was passiert, wenn die USA das Geld für den Sicherheitsapparat nicht mehr aufbringen kann?

Alle handelnde Personen in dem Invasionssystem sind mit besonderen Rechten ausgestattet und haben Zugriff auf sicherheitsrelevante Informationen über das Invasionssystem .

Das erste, was passieren wird, wenn die Menschen nicht mehr rechtzeitig oder ausreichend für ihre Dienste bezahlt werden, sie werden sich nach und nach vom System lösen und Selbständig werden, was zum Teil heute schon passiert.

Es werden sich sogenannte Warlords in der CIA etablieren und eigenmächtig agieren.

  • Sie werden ihre besonderen Rechte und Kenntnisse für ihre persönlichen Ziele einsetzen.

Bevor das um sich greift wird die Führungsebene des Invasionssystem andere Maßnahmen ergreifen, um genügend Geld aufzutreiben und um die heimische Wirtschaft anzukurbeln.

  • Der hohe Anteil an Produkten und Dienstleistungen für das Invasionssystem wird noch weiter ausgebaut, damit ein Teil davon ins Ausland verkauft werden kann.
  • Sicherheitsdienstleistungen werden privatisiert, damit sie auch problemlos im Ausland eingesetzt werden können, wo sie auch von ausländischen Machthaber finanziert werden.
  • Die Versuchung, vermehrt bewaffnete Konflikte im Ausland zu generieren wächst, weil so auch der Bedarf an Sicherheitsprodukten und Dienstleistungen steigt. Der Umsatz der heimischen Sicherheitsindustrie wächst.
  • Umweltstandards werden gelockert, damit auch noch die letzten Reserven der Volkswirtschaft mobilisiert werden können.
  • Bisherige Partner werden gedrängt oder gezwungen, verstärkt Produkte und Leistungen in den USA einzukaufen oder dort zu produzieren.
  • Was hat Trump seit seiner Amtseinführung alles entschieden?

Was sind die Folgen?

Wenn meine Beurteilung der Situation richtig ist, werden wir in Zukunft noch mehr lokale Konflikte erleben, damit die Volkswirtschaft der USA sich den riesigen Invasionsapparat leisten kann oder will.

Die Geschichte hat uns gezeigt, das solch großen Machtapparate nicht durch bessere Einsichten verändert werden, sondern dass sie meistens mit Gewalt von außen oder von innen zerstört werden.

Auch wenn der Machtapparat wegen Zahlungsunfähigkeit zerfallen würde, wären die Schäden am Frieden in der Welt groß. Einzelne Strukturen des Machtapparates werden sich selbständig machen und ein eigenes Geschäftsmodell suchen und finden.

Genau so, wie es die Taliban in Afghanistan getan haben, als ihre Finanzierung durch die CIA der USA plötzlich eingestellt wurde, weil die Sowjetunion sich aus Afghanistan zurückgezogen hat. Die Taliban haben ihre eigene Machtstruktur entwickelt und die Macht in Teilen des Landes übernommen und den untreuen USA haben sie den Kampf angesagt. Sogenannten internationalen Terroristen wird nun Unterschlupf gewährt.

Wenn die USA die Hilfe anderer Volkswirtschaften für ihren Sicherheitsapparat anzapfen will, dann müssten sie aber einige Abstriche an ihrem Dominanzgehabe und an ihrer Überwachungspolitik machen und zu echter Partnerschaft übergehen. Dies ist nicht zu erwarten.

Fazit der Überlegungen

Ich sehe das Ende des riesigen Invasionapparates kommen, so wie die Sowjetunion an den Kosten ihres Sicherheitsapparates gescheitert ist, weil er nicht durch Überzeugungen des Volkes getragen wurde.

Das ganze aufkommende Disaster wäre eigentlich kein Problem für die USA, wenn die Banken und ihre Großunternehmen einig mit der Sicherheitsindustrie wären. Sie könnten gemeinsam den Invasionsapparat finanzieren.

Ihnen allen fehlt aber die spirituelle Einsicht, dass das nur gelingen kann, wenn sie alle zusammen ein Einheitsgefühl für ihre gemeinsamen Ziele hätten. Da jeder einzelne Player darin aber hauptsächlich eigene egoistische Ziele verfolgt und das gemeinsame nur vorgibt, wird das Invasionssystem irgendwann zusammenbrechen. Ich hoffe, es geht ohne einen weiteren Weltkrieg.

Hier scheint es in den USA zumindest zwei Lager zu geben, die über den richtigen Weg zur Weltherrschaft streiten. Zwei Lager streiten sich aus Egoismus und Gier über den richtigen Weg zur Weltherrschaft und verlieren so die Möglichkeit zur Weltherrschaft. Die  Weltherrschaft ist dann erreicht, wenn die Unternehmen der Korporatokratie an der Spitze aller nationalen Geldströme sitzen. Das dumme Volk, muß das noch nicht einmal mitbekommen.

Das Gefährliche ist daran, dass die Vorstellungen beider Lager parallel gefahren werden. Kein Außenstehender kann deshalb vorhersagen, welche Aktionen der USA als nächstes kommen.

Die USA wird unberechenbar. Wer von beiden Lager gerade die Oberhand hat entscheidet. Die USA wird zu einem unzuverlässigen Partner. Die europäischen Trittbrettfahrer dieses US Invasionapparates, die den Hauptplayer des Invasionssystem zu mächtig werden, müssen sich warm anziehen.

Die Schwächung der europäischen Wirtschaft und die Verhinderung der europäischen Vereinigung hin zu einem einigen Wirtschaftsblock und Militärblock werden sie zu verhindern wissen. Schauen sie sich die Unruheherde in der EU und in Nordafrika an. Überall hat die CIA und das Großkapital ihre Finger mit drin.

  • Eurokrise
  • Griechenland Krise
  • Flüchtlingsproblematik
  • Brexit
  • Nationalisten in Polen, Ungarn, Tschechien, usw.

Es ist auch denkbar, dass die USA auch einmal von einem Psychopathen regiert werden wird. Macht korrumpiert schwache Charakter ziemlich schnell. Menschen wählen gerne einen anscheinend starken Charakter, der aber oft nur ein Lautsprecher und ziemlich gefühllos ist. Solch ein riesiger Machtapparat in der Hand eines Psychopathen, was ist dann alles möglich?

America First

In seiner Antrittsrede anlässlich seiner Inauguration am 20. Januar 2017 sprach Donald Trump davon, dass von nun an eine neue Vision die USA regieren werde, es werde nur noch „America First“ heißen.

Diese egoistische Grundhaltung entspricht der persönlichen Grundhaltung von Donald Trump, die ihn sein ganzes Leben lang geführt hat und ihm wirtschaftlichen Erfolg gebracht hat.

Diese übersteigerte egoistische Grundhaltung ist bestimmt auch der Tatsache geschuldet, dass die USA ihren riesigen Invasionsapparates nicht mehr lange finanzieren kann.

  • Die sogenannten Partnerländer werden verstärkt dazu genötigt, einen größeren Teil dieses Invasionsapparates zu finanzieren oder sogar ganz im Interesse der USA zu übernehmen.
  • Die Unterstützung der heimische Kriegsindustrie, als wichtigste Stütze der heimischen Volkswirtschaft und des Invasionsapparates wird zum obersten Ziel von “America First”.
    • Ausbeutung aller nationalen Wirtschaftsressourcen hat Vorrang vor Naturschutz und Menschenschutz.
    • Modernisierung des Atomwaffenarsenals.
    • Konflikte mit Russland schüren, um Waffen und Personal nach Polen, Ukraine, usw. zu entsenden, damit diese Länder diese Kosten tragen und um die dortige Wirtschaftsleistung zu übernehmen. Die militärische Kontrolle bleibt aber bei den USA. Die Energie in der Ukraine wird schon von US-Unternhemn kontrolliert.
    • Konflikte im Nahen Osten schüren, um Waffen in die Region zu exportieren. (Saudi Arabien, Ägypten, Lybien, Aufständische in Syrien, usw.)
    • Konflikte im Nahen Osten schüren, um ein noch stärkeren Anteil am Gewinn aus den Erdgas und Erdöl Förderungen in der Region zu Erreichen.
    • Konflikt mit Nordkorea aufbauschen, um vermehrt Waffen an die sogenannten Bündnispartner zu verkaufen (Japan, Südkorea, usw.)

Noch können alle Aktionen im Großen und Ganzen der dummen Bevölkerung als sogenannte friedenserhaltenden Maßnahmen verkauft werden.

Ich hoffe diese intellektuelle und moralische Rote Linie wird nie überschritten. Überheblichkeit und Realistätsverlust neigt leider dazu, alle Roten Linien irgendwann zu überschreiten.